Wie zufrieden sind die Menschen mit der Arbeit ihrer Politiker vor Ort? Mehr als 23.000 Menschen haben zu dieser Frage an einer Umfrage unter Beteiligung der Sächsischen Zeitung teilgenommen. Das sind die Ergebnisse für unseren Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge:
Zwei von drei (67 Prozent) attestieren Landrat Michael Geisler (CDU), mit dessen Arbeit sehr zufrieden, zufrieden oder zumindest teilweise zufrieden zu sein.
Die Gemeinde- und Stadträte kommen dahingehend im Schnitt noch besser weg – auf insgesamt 72 Prozent.
Bürgermeister machen guten Job – bis auf einen
Nicht ganz so hoch, aber immer noch im Bereich von knapp zwei Dritteln, ist die Zustimmung zur Arbeit der Bürgermeister und Oberbürgermeister.
Besonders gut bewertet (mehr als 7 von 10) wird beispielsweise die Arbeit in Freital von Oberbürgermeister Uwe Rumberg (Konservative Mitte), Jürgen Opitz (CDU) in Heidenau, Ralf Rother (CDU) in Wilsdruff, Thomas Paul (CDU) in Rabenau, Frank Schöning (FBK – Freie Bürgervertretung Kreischa e.V.) in Kreischa und Heiko Wersing (parteilos) in Bannewitz.
AfD-OB Lochner verliert Gunst seiner Wähler
Ein ganz anderes Bild in Pirna. Hier ist nur einer von drei Befragten (35 Prozent) mit der Arbeit von AfD-Oberbürgermeister Lochner zufrieden. Das sind sogar weniger, als Lochner zur Oberbürgermeisterwahl im Dezember 2023 ihre Stimmen gaben (38 Prozent).
Während Bürgermeister im Landkreis Anklang für ihre Arbeit auch außerhalb ihrer eigenen Wählerschaft finden, verliert Lochner sogar in seinen eigenen Reihen an Zustimmung.
Zwei Mülltonnen, eine Toilette, ein Verkehrsversuch. Und sonst?
Dabei kann man Lochner nun wirklich nicht vorwerfen in seinen ersten 6 Monaten nichts für die Pirnaer getan zu haben:
- An der Bushaltestelle Breite Straße hat er in Wurfweite der bereits vorhandenen Papierkörbe zwei weitere aufstellen lassen.
- Auf der Gartenstraße unterband Lochner den Verkehrsversuch zur gegenläufigen Freigabe der Einbahnstraße für den Radverkehr. Auf den Seitenstraßen dürfen die Radfahrer jedoch entgegen der Einbahnstraße fahren. Dies erzürnt die Anwohner sowie auch zahlreiche Autofahrer.
- Am Friedenspark ließ AfD-Oberbürgermeister Lochner medienwirksam die öffentliche Toilette aufhübschen – genutzt wird sie jedoch kaum. Kosten für den Steuerzahler: unklar.
Damit nicht genug. Mit Lochners Haushaltsplänen droht im Herbst weiteres Ungemach. Um das Haushaltsloch zu stopfen, soll nach dem Willen des ersten AfD-Oberbürgermeisters mittels Steuererhöhungen und Leistungskürzungen den Bürgern noch tiefer in die Geldbörse gegriffen werden.
Was sonst noch geschah? Schwer zu beantworten, denn die für die nach der Stadtratswahl groß aus dem Büro des Oberbürgermeisters heraus angekündigte Pressemitteilung „Tim Lochner – 100 Tage im Amt – Meine Erfolge“ lässt weiter auf sich warten.
Freundliche Grüße,
Ihr André Liebscher – Ihr Stadtrat für Pirna
Es ist nicht egal! Es ist Deine Stadt!
André Liebscher – Ihr Stadtrat für Pirna

